SEESEN:
Im Städtischen Museum Seesen widmet sich eine Dauerausstellung der Geschichte der Steinways.
Dort kann auch das erste, von den Steinwegs in Amerika gebaute, Tafelklavier bestaunt werden.

Eintritt frei

Städtisches Museum Seesen
Wilhelmsplatz 4
38723 Seesen

Telefon: 05381 48891
E-Mail: museum@seesen.de
www.museum-seesen.de

 An der Lautenthaler Straße / Ortsausgang Seesen befindet sich der wunderschöne Steinway-Park mit seinen fünf Teichen. Der Park wurde von William Steinway gefördert und schließlich auch nach ihm benannt. Am Wegesrand befindet sich ihm zu Ehren ein Gedenkstein und sein Portrait ziert die Konzertmuschel.

Spazieren Sie an der Schildau und bestaunen Sie den zum Teil über 100 Jahre alten Baumbestand. Des Weiteren gibt es einem Spielplatz, zwei Schachtische, einen Fitnessparcours sowie einen Grillplatz. (Der Rost für den Grill kann bei der Stadt Seesen, Jacobson-Haus 1. OG links, Jacobsonplatz 1 ausgeliehen werden; Tel. 05381-75249)

2009 gründete sich in Seesen der Steinway Park Seesen e.V. zur Belebung des Parks. Der Verein lässt dort verschiedene Veranstaltungen für Jung und Alt stattfinden.

www.steinway-park-seesen.de

Stadtmarketing & Tourismus Seesen
Jacobsonstraße 9
38723 Seesen
Tel. 05381 98 41 77
info@stadtmarketing-seesen.de

WOLFSHAGEN:
Um das Andenken an Heinrich Engelhard Steinweg zu bewahren, wurde 2010 der Wolfshäger Steinway e.V. ins Leben gerufen. In der Festhalle Wolfshagen im Harz veranstaltet der Verein mit seinem hundertjährigen Flügel Konzerte unterschiedlichlichster Art, dargeboten von hiesigen und internationalen, renommierten Künstlern.

Das Taufbecken, in dem auch Heinrich E. getauft wurde, kann noch heute in der St.-Thomas-Kirche (Heinrich-Steinweg-Straße) in Wolfshagen im Harz bestaunt werden.

Das Geburtshaus von Heinrich Engelhard Steinweg befand sich im heutigen Fuhrmannsweg, Wolfshagen im Harz. Es wurde 1906 bei einem Brand zerstört.

Tourist-Information Wolfshagen
Im Tölletal 21
38685 Wolfshagen im Harz
Tel. 0 53 26 – 40 88

info@wolfshagen.de
www.wolfshagen.de

1797     Geburt Heinrich Engelhard Steinweg in Wolfshagen

1813     Einzug zum Krieg gegen Napoleon

1818     quittierte den Militärdienst und ließ sich zum Tischler und Orgelbauer ausbilden

1825     kommt nach Seesen, um sich dort mit einer eigenen Werkstatt niederzulassen,

Heirat mit Juliane Thiemer;  zwölf Kinder, von denen drei im Kindesalter sterben

1826     legt in Seesen den Bürgereid ab

1839     erhält den 1. Preis für Klang und Ausführung im Rahmen der Industrieausstellung in Braunschweig

1847     erste Auswanderungspläne

1850     Auswanderung nach New York

1853     Gründung Steinway & Sons; Namensänderung in Steinway

1860     Fertigstellung der ersten Fabrik

1866     Eröffnung der „Steinway Hall“ am Union Square

1870     Errichtung einer zusätzlichen Produktionsstätte im Stadtteil Long Island

1871     Tod von Heinrich Engelhard, Geschäfte werden von seinen Söhnen weitergeführt

1875     Eröffnung eines Verkaufsgeschäftes in London

1880    Errichtung einer Produktionsstätte in Hamburg

1888     William Steinway wird zum Ehrenbürger der Stadt Seesen ernannt

1896     Einweihung des Steinway-Parks Seesen zu Ehren von William Steinway

1925     Eröffnung der zweiten „Steinway Hall“ in Manhattan

1972     Verkauf des Familienunternehmen Steinway & Sons an den Medienkonzern CBS Inc. (Columbia Broadcasting System)

1994     Eröffnung der „Steinway Academy“ – weltweit erste Akademie für Konzerttechniker

1996     Börsengang der Steinway-Aktie „LVB“ (Ludwig van Beethoven)

1997     Gründung der Tochtergesellschaft Steinway & Sons Japan, Ltd. mit Sitz in Tokio

2000     Übernahme des Münchner Pianohauses Karl Lang;

Umbenennung in Steinway-Haus München

2004     Gründung der Tochtergesellschaft Steinway Piano (Shanghai) Co., Ltd.

2009     Eröffnung Steinway-Haus Düsseldorf

2012     Eröffnung Steinway-Haus Frankfurt

2013      Verkauf des Unternehmens an John Paulson für 512 Mio. Dollar