Strecke: 14,9 km (+3 km Sonderstempel Innenstadt)

Dauer: 4 Stunden (+ 1 Std. Sonderstempel Innenstadt)

Schwierigkeitsgrad: mittel

Ausgangspunkte:
Festhalle Wolfshagen im Harz, Am Jahnskamp 4
Steinway Park Seesen, Lautenthaler Straße

Stempelstellen Harzer Wandernadel:
Mandolinenhütte – HWN 142
Tränkebachhütte – HWN 104

Heinrich Engelhard Steinweg (1797-1871) wurde in Wolfshagen im Harz geboren. Als Tischlermeister kam er 1825 nach Seesen, um dort zu arbeiten. Hier reparierte der musikalisch begabte Heinrich Engelhard zunächst nebenbei Tafelklaviere und Musikinstrumente, bis er sich 1836 als Instrumentenmacher etablierte. Er spezialisierte sich auf den Bau von Klavieren und Flügeln und gewann an Renommee. 1850 wanderte die Familie nach New York aus. Mit ihrem erworbenen Wissen um den Klavierbau gründeten sie dort 1853 die international bekannte Firma Steinway & Sons. Die Familie Steinweg, später Steinway, pflegte stets den Kontakt zu ihrer Harzer Heimat und kam immer wieder zu Besuch. Noch heute finden sich zahlreiche Spuren der Familie in Wolfshagen und in Seesen. Begeben Sie sich auf den Weg, den Heinrich zu seiner Geliebten nach Seesen genommen haben soll und erfahren Sie mehr über die Erfolgsgeschichte der Steinways!

Von Seesen nach Wolfshagen

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Start: Steinway-Park Seesen, Lautenthaler Straße, 38723 Seesen

Ziel: Festhalle Wolfshagen, Am Jahnskamp 4, 38685 Wolfshagen im Harz

Kurzbeschreibung:
Steinway-Park – Forellenstieg – Tränkebachhütte – Schnapsplatz –  Schnapsweg (Steigertal) – „Kleines Trogtal“ – Innerste Talsperre – Mandolinenhütte – „Weide am Wittenberg“ – Pavillon „Steile Wiese“  – Naturlehrpfad – Burgweg – Im Wolfswinkel – Festhalle Wolfshagen

Download:
Auf dem Tourenportal des Harzer Tourismusverbandes können Sie die Strecke sowie die GPS-Daten herunterladen.

Ausführliche Wegbeschreibung:
Los geht es im Steinway-Park in Seesen in der Nähe der Konzertmuschel, die ein Portrait von William Steinway zeigt. Am Ende des Parks (Kiosk) überqueren Sie die Lautenthaler Straße und gehen über die Forellenstiegbrücke. Dort nehmen Sie den linken Weg und folgen der Schildau. An der Wichelbrücke überqueren Sie die  Straße (L516 Richtung Lautenthal). Wenn Sie an der Weggabelung geradeaus gehen, kommen Sie zur Wandererhütte Neckelnberg – gastronomische Versorgung sonntags von April bis Oktober. Halten Sie sich rechts und in der Kurve links, dann gelagen Sie ins Tränketal. Dort geht es aufwärts zur Tränkebachhütte. Am Wegesrand sehen Sie immer wieder „verzwieselte“ Bäume – Zeichen für erzhaltiges Gestein – sowie Schachtanlagen und Pingen als Zeugen des mittelalterlichen Bergbaus – 40 Jahre Kupferabbau.

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Foto: Schnapsplatz

Oben angekommen, bietet die Tränkebachquelle frisches Nass. Gleich nebenan befindet sich die Tränkebachhütte (1954 erbaut). Dort können Sie verweilen oder bei schlechtem Wetter Schutz finden. Der großartige Ausblick bis ins Weserbergland belohnt den Wanderer. Zudem befindet sich an der Hütte die Stempelstelle 104 der Harzer Wandernadel. Nach einer kurzen Rast halten Sie sich rechts, anschließend links und gelangen zum Schnapsplatz. Von dort aus nehmen Sie den zweiten Weg rechts. An den nächsten beiden Gabelungen halten Sie sich links (Schnapsstraße / Steigertal). Am „Stiefel“ biegen Sie links ab und gehen im „Kleinen Trogtal“ bergab. Weiter geht es rechts und den nächsten größeren Platz überqueren Sie geradeaus. Wenn Sie sich dann wieder rechts halten, erreichen Sie wenig später den Parkplatz an der Innerste Talsperre (Gaststätte, Hotel, Camping, Bademöglichkeit, Bootsverleih). Danach halten Sie sich links. Gehen Sie einige Meter an der Straße (L 515) entlang, (Bushaltestelle Trogtal), um an der Brücke die Straße zu queren. Dann treffen Sie auf den Innerste Radweg (ehem. Eisenbahnstrecke nach Altenau), auf dem Sie sich links halten. Nach einigen Metern biegen Sie wieder rechts in den Wald ein.