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DAS „MUSIKDINGS“ | Steinway-Trail
DAS „MUSIKDINGS“
Start in Wolfshagen,
Was soll ich sagen?
Aufgeregt war’n wir,
Gefreut haben wir
Uns schon lange Zeit.
Kurzfristig verschoben,
Doch nun war’s soweit.
 
Eine seichte Steigung am Friedhof vorüber,
Ein sanfter Weg, die Aussicht über
Wolfshagen,
An dem viele Aussichtsbänke für Spaziergänger waren.
Der Weg gut beschildert.
Dann bergan, teils verwildert‘
Durch Wälder an Wiesen und Weiden vorbei.
Dem Höhenvieh dort schien es einerlei.
      
Das Wetter bestens zum Wandern gedacht,
Die Wege herrlich dafür gemacht.
Zwischendurch Input um Steinway,
Seinen Weg und sein Werk,
Alle paar Kilometer am Trail ich seh‘.
Unmerklich geht’s schon auf den Berg,
Auf dem die „Mandolinenhütte“ steht.
       
Steil hinunter in Richtung der Innersten Sperre.
Über urig verwurzelten Waldesboden,
Vorbei an Stäuchern, an denen wir Zehrung uns holten.
Noch war ich voll meiner Kräfte Herre.
  
Nun aber, so hatt‘ ich’s mir nicht ersonnen,
Bald Schweißtropfen über den Leib mir ronnen,
Den schier endlosen Hackelsberg rauf,
Den Weg, der einst „Schnapsweg“ getauft.
Oben, nach fast unendlicher Zeit,
Mit zitternden Gliedern
Den Schnaps aus dem Rucksack befreit
Und jenen direkt am „Schnapsplatz“ genossen
Und danach sogleich recht unverdrossen,
Gelockert auf des Weges Mitte
Zum dritten Stempel an der „Tränkebachhütte“.
Jene ein wenig im Wald versteckt
Und fleißig von Banausen verdreckt.
Nach ganz kurzer, intensiv atmender Rast,
Den Weg nach Seesen in’s Auge gefasst.
Nun sah ich auch wieder die schönste Natur.
Des Baches Quelle, die Wälder pur
Und schritt mit mei’m Mädel dem Städchen entgegen
Und spürt‘ in den Beinen das Muskeln doch leben.
Des „Tränkebachs“ Auen uns bergab stets umgaben
Bis wir endlich im „Steinway-Park“ in Seesen waren.
 
Nun noch in die Poststraße inmitten der Stadt,
Wo Herr Steinweg seine erste Klavierwerkstatt hatt‘.
Mit letzter Kraft zurück zur Pension.
Unsere Schlafstatt wartete dort sehnlichst schon.
  
Den Steinway-Trail haben wir besiegt.
Schöne Bilder vor Augen,
Herrliche Erinnerungen an dieses Brett,
Viel Stolz in der Brust über unsere Leistung
Und zur Anerkennung nach etwa 19 Kilometern
Den Wanderpin im Museum gekriegt.
 
© I.L. SEELENMÜLL
2022-07-22.
Seelenmüll
Ingo Lange
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